Demonstrationszug vom Platz der Nationen (Luisenplatz) durch die Wilhelm-Külz-Straße (Breite Straße), 4.11.1989 © Potsdam Museum, Foto: Walter Wawra
Ort:
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Am Alten Markt 9
14467 Potsdam

Telefon: +49 331 2896868

www.potsdam-museum.de

Öffnungszeiten:
Di-So 12 - 18 Uhr

Eintritt: Eintritt frei

Barrierefrei:
√ WC für Rollstuhlfahrer
√ Voll zugänglich
√ Parkplatz für Rollstuhlfahrende
05.09.2020 bis 31.01.2021
Veranstalter: Potsdam Museum

Neunundachtzig/Neunzig.

Momentaufnahmen des letzten Jahres der DDR in Potsdam

Der Herbst 1989 stellt eine historische Zäsur dar, die zu weitreichenden Veränderungen von Lebensläufen führte. Nie zuvor waren so viele Menschen in der DDR aus Protest auf der Straße gewesen, hatten sich gegen Unterdrückung, Bevormundung und Unfreiheit aufgelehnt und waren damit gewaltlos erfolgreich. Das knappe Jahr zwischen Maueröffnung und Wiedervereinigung stellte die deutsche Bevölkerung in Ost und West vor vollkommen neue Herausforderungen.
Dieses Jahr steht aus Potsdamer Perspektive im Zentrum einer Ausstellung im Foyerflur des Hauses. Fotografien aus der Sammlung des Potsdam Museums verweisen auf mutige Menschen und Proteste sowie auf Grenzen, die niedergerissen wurden. Gezeigt werden Aufnahmen von dem sich verändernden politischen wie sozialen Leben in Potsdam – einer Stadt, in der auf Grund ihrer direkten Grenze zu West-Berlin die Teilung Deutschlands stets im Alltag spürbar war. Erinnern Sie sich an die ersten Demonstrationen in Potsdam. Waren Sie bei der Öffnung der Glienicker Brücke dabei? Besuchen Sie uns und teilen uns Ihre persönliche Geschichte dieser Umbruchszeit mit.