Marion Wenzel, ohne Titel, 1989, Stand: Kunstarchiv Beeskow
Ort:
Landtag Brandenburg

Alter Markt 1
14467 Potsdam

Telefon: 0331 966-1256

www.landtag.brandenburg.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. von 8 - 18 Uhr (ausser an Feiertagen)

Eintritt: frei

Barrierefrei:
√ WC für Rollstuhlfahrer
√ Eingang ebenerdig
√ Voll zugänglich
30.01.2020 bis 11.12.2020
Veranstalter: Landtag Brandenburg, Kunstarchiv Beeskow, Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

ARBEIT, ARBEIT, ARBEIT

Serien zur sozialistischen Produktion in der DDR

Ob als Motiv in Magazinen oder von Künstlerinnen und Künstlern porträtiert: Darstellungen von Arbeit, von Arbeiterinnen und Arbeitern waren bestimmend und allgegenwärtig in der Bildwelt der DDR. So bezeichnete der Kunsthistoriker Henry Schumann die Arbeiterklasse programmatisch als „Auftraggeber, zentrales Thema und Hauptadressat in einem". Die all¬tagskulturelle Sammlung in Eisenhüttenstadt wie auch der Kunstbestand in Beeskow verfügen über zahlreiche Bildmedien und Kunstwerke, die eben jene Präsenz des arbeitenden Menschen in der visuellen Kultur der DDR eindrücklich belegen.

Von besonderem Interesse sind hierbei Werke, die als Serie konzipiert und umgesetzt respektive veröffentlicht wurden. Sie verdichten die Arbeiterin und den Arbeiter zum Typus und zur Heldenfigur, zeigen Arbeitskontexte und wiederholen Losun¬gen zur sozialistischen Produktion schier unendlich. Es ergeben sich vielfältige Perspektiven auf das gesellschaftliche Ideal und die alltägliche Realität der Arbeit in der DDR. Damit verbunden sind Einblicke in die ostdeutsche Zeitgeschichte sowie Impulse zum Diskurs über damalige, heutige und zukünftige Arbeitsverhältnisse.

Mit Werken von:
Edmund Bechtle, Kurt Buchwald, Goran Djurovic, Jürgen Parche, Dieter Rex, Vera Singer, Marion Wenzel, Klaus Werner, Ursula Wolf, Walter Womacka sowie mit Titelgestaltungen der „Neuen Berliner Illustrierten", Porträtserien aus dem Magazin „Sibylle", Karikaturen der Satirezeitschrift „Eulenspiegel" und Plakaten zum sozialistischen Wettbewerb

Die Ausstellung kann vom 30. Januar bis zum 11. Dezember 2020 im Landtag besucht werden. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.