Michael Müller: "Yes or No, No or Yes, or No and No", 2011
Ort:
Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V.

Ausstellungspavillon Freundschaftsinsel
14467 Potsdam

Telefon: +49 331 279753980

www.bkv-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten des Gartendenkmals von Sonnenaufgang bis 17 Uhr

Eintritt: Frei

Barrierefrei:
√ Voll zugänglich
17.12.2017 bis 04.02.2018
Veranstalter: Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V.

Michael Müller: Vor und hinter dem Glas

Kuratiert von Lukas Töpfer

„Vor und hinter dem Glas“ ist eine Ausstellung im öffentlichen Raum. Die Werke des in Berlin lebenden Künstlers Michael Müller verwandeln den Ausstellungspavillon auf der Freundschaftsinsel in ein dreidimensionales Bild. Die Besucher des winterlichen Gartens stehen vor einer malerischen Plastik, in der die Bildebenen miteinander verschmelzen.

Eröffnung: Samstag, 16. Dezember 2017, 15.30 Uhr

Die Ausstellung ist für die Betrachtung von außen konzipiert und zu den Öffnungszeiten des Gartendenkmals von Sonnenaufgang bis 17 Uhr zu sehen. Nach Ankündigung finden außerdem Führungen statt, für die der Innenraum den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geöffnet wird.

Nächste Führung: Sonntag, 7. Januar 2018, 14:30 Uhr - Mit Michael Müller und Lukas Töpfer, Kurator der Ausstellung

Ausstellungspavillon auf der Freundschaftsinsel, Potsdam
(über Burgstraße oder Lange Brücke erreichbar)

„Vor und hinter dem Glas“, eine Einzelausstellung von Michael Müller (*1970), besteht aus drei Gruppen von Gemälden: Einerseits die titelgebende Serie „Vor und hinter dem Glas“, die das Verhältnis von Bild, Bildträger und Rahmung, insbesondere des Rahmenglases, behandelt. Dann die fortlaufende Serie „Do it!“, pastos strukturierten, monochromen Gemälden, die in der Farbe der Wand bemalt sind, auf der sie präsentiert werden. Schließlich wird die Gruppe „Yes or No, No or Yes, or No and No“ gezeigt. Dabei handelt es sich um vier große, schwarze „X“-Formen und ein fünftes, zerbrochenes „X“ auf jeweils 70 weißen, in Aluminium gerahmten Keramikfliesen.

Die Präsentation variiert und interpretiert die zuvor gezeigte Gruppenausstellung „0,10 ODER DAS ÜBERLEBEN DER LEERE“ (kuratiert von Michael Müller und Lukas Töpfer). Die Einzelausstellung greift eine Facette der Gruppenausstellung auf und arbeitet sie weiter aus. Dabei werden fünf Werke aus der Gruppenausstellung in die aktuelle Ausstellung übernommen: vier Werke der Serie „Vor und hinter dem Glas“ und ein geschlossener, raumgreifender Plexiglaskubus („Exhibition Display“). Wie schon „0,10 ODER DAS ÜBERLEBEN DER LEERE“ gruppiert sich die Einzelausstellung konzeptuell und formal um den zentral präsentierten Plexiglaskubus, der die Form und Struktur des quadratischen und gläsernen Gebäudes auf der Potsdamer Freundschaftsinsel aufnimmt.

Das Verhältnis von Werk und Ausstellungsraum – Wand und Glas – rückt nun thematisch in den Vordergrund. Das Ergebnis ist eine Einzelausstellung an der Grenze zwischen zwei gläsernen Räumen. Das Projekt fokussiert, für Michael Müller untypisch, nur eine Komponente seines vielfältigen Gesamtwerks: die Auseinandersetzung mit dem Medium und den Möglichkeiten der Malerei im Raum.